Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Nationalgericht</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalgericht"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Nationalgericht rootpage-Nationalgericht skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Nationalgericht</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Als <b>Nationalgericht</b> werden Speisen bezeichnet, die als typischer Bestandteil einer <a href="Nationalk%C3%BCche" title="Nationalküche">Nationalküche</a> gelten. Mit dem Begriff ist im Allgemeinen die Vorstellung verbunden, es handele sich um traditionell überlieferte Gerichte, die im betreffenden Land von der Mehrheit der Bevölkerung gegessen werden. Die Zuschreibung erfolgt oft nicht durch die Landesbewohner selbst, sondern aus der Sicht anderer Länder mit der Absicht, fremde Küchen zu kennzeichnen und von der eigenen abzugrenzen. So genannte Nationalgerichte können sowohl mit positiven als auch mit negativen <a href="Konnotation" title="Konnotation">Konnotationen</a> verbunden sein und dienen oft als <a href="Stereotyp" title="Stereotyp">Klischee</a>. Umgangssprachlich und in Kochbüchern werden mitunter auch bekannte Regionalgerichte als <i>Nationalgericht</i> bezeichnet, zum Beispiel <a href="Labskaus" title="Labskaus">Labskaus</a> als „Hamburger Nationalgericht“.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Der Begriff <i>Nationalgericht</i> wurde ebenso wie <i>Nationalküche</i> in Europa erst im 19. Jahrhundert gebräuchlich und war vorher weitgehend unbekannt, da er in Zusammenhang steht mit der Idee des <a href="Nationalstaat" title="Nationalstaat">Nationalstaates</a> und einer nationalen Kultur. In der <a href="Oeconomische_Encyclop%C3%A4die" title="Oeconomische Encyclopädie">Oeconomischen Encyclopädie</a> von <a href="Johann_Georg_Kr%C3%BCnitz" title="Johann Georg Krünitz">Johann Georg Krünitz</a> aus dem 18. Jahrhundert ist der Begriff noch nicht enthalten, obwohl es beispielsweise Einträge für <i>National-Tracht</i> und <i>National-Stolz</i> gibt. Im <a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutschen Wörterbuch</a> der <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a> gibt es keinen eigenen Eintrag für den Begriff, das Wort ist jedoch bekannt. So heißt es im Artikel <i>Haberbrei</i>, es handele sich dabei um ein „altes nationalgericht der Deutschen“.
</p><p>„Nationale Küchen sind in der Regel Konstrukte, die ihre Grundlage im Zeitalter der Nationalstaaten, also zumeist im 19. Jahrhundert haben. Diese Konstrukte halfen, die vielfältigen regionalen Küchen zu bündeln und nach außen, dem Fremden gegenüber, ein mehr oder minder einheitliches Bild aufzubauen.“<sup id="cite_ref-spiekermann_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-spiekermann-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Soziologen und Kulturhistoriker gehen davon aus, dass es sich bei Nationalgerichten um <a href="Stereotyp" title="Stereotyp">Stereotype</a> bzw. <a href="Klischee" title="Klischee">Klischees</a> handelt, die mit den realen Ess- und Kochgewohnheiten der Gesamtbevölkerung eines Landes oft wenig zu tun haben. Eva Barlösius spricht von „fiktiven Konstruktionen“.<sup id="cite_ref-barlösius_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-barlösius-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> “<span lang="en">[…] <i>the idea that there is such a thing as a traditional national dish is phoney, first because many of them are borrowed or adapted from elsewhere, and second because the idea of authentic national food is just as erroneous as that of an authentic national culture.</i></span>” (deutsch: „die Idee, dass es so etwas wie ein traditionelles Nationalgericht gibt, ist Heuchelei, erstens weil viele Gerichte von anderen übernommen werden, und zweitens weil die Idee von authentischer Nationalkost ebenso irrig ist wie die einer authentischen Nationalkultur.“)<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einigen Ländern wurden ehemals reine Regionalgerichte zu Nationalspeisen erklärt und erst nachträglich popularisiert, teilweise im Zusammenhang mit dem im 20. Jahrhundert zunehmenden <a href="Tourismus" title="Tourismus">Tourismus</a>. Am Beispiel der italienischen <a href="Pizza" title="Pizza">Pizza</a> lässt sich belegen, dass ein ursprüngliches <i>Arme-Leute-Essen</i> durch Veredelung und Popularisierung im Ausland, zunächst in den USA, einen <a href="Image" title="Image">Imagewandel</a> erfährt und erst deshalb in die Nationalküche aufgenommen und zum <i>Nationalgericht</i> des Ursprungslandes erhoben wird.<sup id="cite_ref-barlösius2_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-barlösius2-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nationalgerichte haben die doppelte Funktion, zum einen das Gefühl kultureller Identität zu verstärken, indem sie mit positiven Konnotationen versehen werden, und zum anderen eine Abgrenzung von anderen Kulturen zu ermöglichen. Andere Küchen und deren typische Gerichte werden häufig als weniger schmackhaft eingestuft und abgewertet. „Nationalküchen sind […] idealisierte Selbstbilder, die geeignet sind, Gefühle kultureller Überlegenheit gegenüber anderen Nationen zu fördern. Daneben existieren abschätzige Bezeichnungen über fremde, angeblich national übliche Kochstile.“<sup id="cite_ref-barlösius_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-barlösius-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nationalgerichte werden mitunter als typisch für einen angenommenen „Volkscharakter“ angesehen. Das mit <a href="Paprika" title="Paprika">Paprika</a> gewürzte scharfe ungarische <a href="Gulasch" title="Gulasch">Gulasch</a> beispielsweise wurde mit Temperament, aber auch Zügellosigkeit assoziiert.<sup id="cite_ref-barlösius_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-barlösius-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der österreichische Gastronomiejournalist Christoph Wagner spricht von „kulinarischem Nationalismus“, der sich darin äußere, dass angebliche Nationalspeisen als abwertende Bezeichnungen für andere Nationalitäten benutzt werden. So bezeichnen Engländer die Franzosen als „frogs“ (Frösche) und Deutsche als „Krauts“, in Deutschland und Österreich wurden Italiener in den 1960er Jahren zu „Spaghettifressern“ erklärt.<sup id="cite_ref-wagner_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-wagner-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Identifikation mit der eigenen Küche und die Abwertung fremder Gerichte existiert jedoch auch unabhängig von Nationalstaaten und ist auch bei <a href="Indigene_V%C3%B6lker#Naturvölker" title="Indigene Völker">Naturvölkern</a> belegt, die das Essen anderer Stämme mitunter als „Viehfutter“ bezeichnen.<sup id="cite_ref-panier_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-panier-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gibt eine Reihe von Beispielen, dass Speisen von Einwanderern oder ausländischen Arbeitskräften im Einwanderungsland dazu verwendet werden, diese sozialen Gruppen besonders zu kennzeichnen und sich von ihnen abzugrenzen. In der Folge werden diese Gerichte von außen zu typischen Nationalgerichten der Herkunftsländer deklariert, ohne Kenntnis der realen Nationalküchen und obwohl die Gerichte eigentlich nur für das soziale und regionale Umfeld der Migranten typisch sind, die oft aus unteren sozialen Schichten kommen. Beispiele sind Pizza, <a href="Makkaroni" title="Makkaroni">Makkaroni</a> und <a href="D%C3%B6ner_Kebab" title="Döner Kebab">Döner</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da <i>Arme-Leute-Speisen</i> schon im Heimatland kein hohes soziales Prestige haben, eignen sie sich besonders als negatives Stereotyp.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_für_die_Entstehung_von_Nationalgerichten"><span id="Beispiele_f.C3.BCr_die_Entstehung_von_Nationalgerichten"></span>Beispiele für die Entstehung von Nationalgerichten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>


<p>Voraussetzung für die Entstehung eines Nationalgerichts ist die Existenz einer Nationalküche. In der wissenschaftlichen Literatur ist die Auffassung vorherrschend, dass es keine nationale deutsche Küche gibt, sondern nur <a href="Regionale_K%C3%BCche" title="Regionale Küche">Regionalküchen</a>. „Für die Vergangenheit ist […] kein Versuch erkennbar, aus den außerordentlich differenzierten Regionalküchen eine stilbildende für die gesamte deutsche Küche zu entwickeln.“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ernährung in <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a> weicht schon seit dem 16. Jahrhundert deutlich von der in <a href="Norddeutschland" title="Norddeutschland">Norddeutschland</a> und auch in den östlichen Gebieten ab. Barlösius spricht von „norddeutscher Fleisch-Gemüse-Kost“ und „süddeutscher Milch-Mehlspeisen-Kost“. Dieser Unterschied wird auch in den regionalen Festtagsspeisen deutlich.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Küche des deutschen Adels orientierte sich in Deutschland bis zum <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> an der <a href="Franz%C3%B6sische_K%C3%BCche" title="Französische Küche">französischen Küche</a>. „Die nationale Küche war nämlich immer auch die Küche der Untertanen, von der man sich als Aristokrat – allen Deutschtums zum Trotz – abzuheben hatte.“<sup id="cite_ref-spiekermann_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-spiekermann-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vertreter des <a href="B%C3%BCrgertum" title="Bürgertum">Bürgertums</a> distanzierten sich seit dem 18. Jahrhundert von der angeblich „verkünstelten“ französischen Kochkunst und der „Verwelschung“ der deutschen Küche. Als typisch deutsche Küche betrachteten sie die <a href="Hausmannskost" title="Hausmannskost">Hausmannskost</a>.
</p><p>In der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> gab es ideologisch motivierte Bestrebungen, eine deutsche Nationalküche zu schaffen. Ab 1933 verordnete das NS-Regime der Bevölkerung einmal pro Monat den so genannten <a href="Eintopfsonntag" title="Eintopfsonntag">Eintopfsonntag</a>. <a href="Eintopf" title="Eintopf">Eintopf</a> war im Gegensatz zur sonntäglichen Fleischmahlzeit ein billiges Gericht und das so eingesparte Geld sollte der <a href="Nationalsozialistische_Volkswohlfahrt" title="Nationalsozialistische Volkswohlfahrt">NS-Volkswohlfahrt</a> gespendet werden.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das war ein staatlich verordnetes Nationalgericht.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In vielen Ländern gilt <a href="Sauerkraut" title="Sauerkraut">Sauerkraut</a> als deutsches Nationalgericht, meistens in Kombination mit <a href="Bratwurst" title="Bratwurst">Bratwurst</a> oder mit <a href="Eisbein" title="Eisbein">Eisbein</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Einschätzung, dass es sich dabei um „typisch deutsches Essen“ handelt, ist nicht nur im Ausland entstanden, sondern wurde auch von bekannten deutschen Dichtern verbreitet. Der Schwabe <a href="Ludwig_Uhland" title="Ludwig Uhland">Ludwig Uhland</a> rühmte das Sauerkraut in seinem <a href="Wurstbr%C3%BChe" title="Wurstbrühe">Metzelsuppenlied</a>: „Auch unser edles Sauerkraut, wir sollen's nicht vergessen; ein Deutscher hat's zuerst gebaut, drum ist's ein deutsches Essen.“ Sein Zeitgenosse <a href="Ludwig_B%C3%B6rne" title="Ludwig Börne">Ludwig Börne</a> schrieb in seinen <i>Vermischten Aufsätzen</i> leicht ironisch „Das Sauerkraut ist ein echt deutsches Essen; die Deutschen haben es erfunden und lieben und pflegen es mit aller Zärtlichkeit.“ <a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heine</a> erwähnt es in <a href="Deutschland._Ein_Winterm%C3%A4rchen" title="Deutschland. Ein Wintermärchen">Deutschland. Ein Wintermärchen</a>: „Der Tisch war gedeckt. Hier fand ich ganz die altgermanische Küche. Sey mir gegrüßt, mein Sauerkraut, holdselig sind deine Gerüche!“. Bei <a href="Wilhelm_Busch" title="Wilhelm Busch">Wilhelm Busch</a> kommt es in der bekannten Bildergeschichte <a href="Max_und_Moritz" title="Max und Moritz">Max und Moritz</a> vor.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Sauerkraut war lange Zeit vor allem im süddeutschen Raum ein verbreitetes Alltagsgericht und wurde von allen Schichten gegessen. Es gehörte auch zu den Leibspeisen der <a href="Liselotte_von_der_Pfalz" title="Liselotte von der Pfalz">Liselotte von der Pfalz</a>, die am Hof von <a href="Ludwig_XIV." title="Ludwig XIV.">Ludwig XIV.</a> in <a href="Versailles" title="Versailles">Versailles</a> lebte. Sie ließ sich eigens aus Hannover ein Rezept für Sauerkraut schicken und übersetzte es für den französischen Koch. „Mett- und Knackwürste, geräucherte Gänse und auch Sauerkraut bekam Liselotte immer wieder einmal von ihren deutschen Verwandten geschickt.“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten</a><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> wurde der Ausdruck <a href="Kraut_(Ethnophaulismus)" title="Kraut (Ethnophaulismus)">Krauts</a> von Amerikanern und Briten als Schimpfwort für Deutsche benutzt, die Assoziation von Sauerkraut mit deutscher Küche ist jedoch wesentlich älter und lässt sich in den USA anhand von Quellen bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. In <a href="Germantown_(Philadelphia)" title="Germantown (Philadelphia)">Germantown</a> bei <a href="Philadelphia" title="Philadelphia">Philadelphia</a> ließen sich zu dieser Zeit deutsche Einwanderer aus <a href="Krefeld" title="Krefeld">Krefeld</a> nieder, die ihre heimische Küche weiterhin pflegten und dazu gehörten auch Würste und Sauerkraut.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im 19. Jahrhundert kamen viele der deutschen Immigranten aus Süddeutschland und der <a href="Pfalz_(Region)" title="Pfalz (Region)">Pfalz</a>, die das Bild der deutschen Kultur in den USA entscheidend prägten. Bier, Sauerkraut und Bratwurst erschienen als typisch für die deutsche Küche. In <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a> lebten die Deutschen zunächst überwiegend in einer Straße, die den Beinamen „Sauerkraut-Boulevard“ erhielt.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute ist <a href="Hotdog" title="Hotdog">Hot Dog</a> mit Sauerkraut ein beliebtes Fast Food in New York. Das Wort <i>Sauerkraut</i> wurde in die englische Sprache übernommen.
</p><p>Bratwurst gilt in den USA als ebenso deutsch wie Sauerkraut. Die <i>Wisconsin Historical Society</i> ist überzeugt: “<span lang="en">Bratwurst and its close companion the semmel (hard roll) share a past deeply rooted in German culture.</span>”<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (dt.: Bratwurst und ihr enger Begleiter, die Semmel, teilen eine Vergangenheit, die tief in der deutschen Kultur verwurzelt ist.) Es gibt in den USA geradezu eine Bratwurst-Region, die von <a href="Chicago" title="Chicago">Chicago</a> über <a href="Wisconsin" title="Wisconsin">Wisconsin</a> bis nach <a href="Minnesota" title="Minnesota">Minnesota</a> reicht, in der besonders viele deutschstämmige Amerikaner leben. <a href="Milwaukee" title="Milwaukee">Milwaukee</a> in Wisconsin gilt als Zentrum der Bratwurst-Tradition, und der Ort <a href="Sheboygan" title="Sheboygan">Sheboygan</a> hat sich zur „Hauptstadt der Bratwurst“ ernannt und feiert jedes Jahr im August die „Bratwurst Days“. Im Allgemeinen wird amerikanische Bratwurst mit Sauerkraut, Senf und Zwiebeln serviert.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Deutschland sind vor allem <a href="Th%C3%BCringen" title="Thüringen">Thüringen</a> und <a href="Franken_(Region)" title="Franken (Region)">Franken</a> für ihre Bratwürste bekannt, in Holzhausen bei <a href="Erfurt" title="Erfurt">Erfurt</a> gibt es das <a href="1._Deutsches_Bratwurstmuseum" title="1. Deutsches Bratwurstmuseum">1. Deutsches Bratwurstmuseum</a>.
</p><p>Inzwischen werden oft auch ursprünglich nicht im deutschen Sprachraum entstandene Gerichte wie <a href="D%C3%B6ner_Kebab" title="Döner Kebab">Döner Kebab</a> und <a href="Pizza" title="Pizza">Pizza</a> im Hinblick auf Beliebtheit und Verbreitungsgrad in Deutschland als deutsche Nationalgerichte bezeichnet.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="England">England</h3></div>

<p>Als englisches Nationalgericht gilt heute <a href="Fish_and_Chips" title="Fish and Chips">Fish and Chips</a>. Deutlich älter ist jedoch die nationale Identifikation mit dem Konsum von Rindfleisch, vor allem in der Form von <a href="Roastbeef" title="Roastbeef">Roastbeef</a>. Diese Vorliebe wird seit Jahrhunderten in der Küchenliteratur nicht zuletzt betont, um sich von der französischen Küche abzugrenzen, die angeblich Gemüse bevorzugt. Belege für diese Beschreibung der Engländer als „Rindfleischesser“ gibt es seit dem 16. Jahrhundert, unter anderem bei <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">William Shakespeare</a>. Kulturhistoriker können anhand von Quellen nachweisen, dass der Rindfleischkonsum vor allem eine symbolische Funktion hatte, denn der Großteil der Bevölkerung lebte bis ins 19. Jahrhundert hinein vor allem von Getreide und Speisen wie <a href="Haferbrei" title="Haferbrei">Porridge</a>.<sup id="cite_ref-spiering_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-spiering-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Fleisch und vor allem rotes Fleisch wurde mit Kraft und Stärke assoziiert, wie es in dem <a href="Patriotismus" title="Patriotismus">patriotischen</a> Lied <i>The Roast Beef of Old England</i> von <a href="Henry_Fielding" title="Henry Fielding">Henry Fielding</a> 1731 zum Ausdruck kommt: “<span lang="en">When mighty Roast Beef was the Englishman's Food, it enobled our Hearts and enriched our Blood; our Soldiers were brave and our Courtiers were good. Oh, the Roast Beef of old England […].</span>” (deutsch: „Als das mächtige Roastbeef die Nahrung der Engländer war, adelte es unsere Herzen und bereicherte unser Blut; unsere Soldaten waren tapfer und unsere Höflinge waren gut. Oh, das Roastbeef von Alt-England […].“) Viele englische Metzger schmücken ihre Geschäfte auch heute noch mit dem <a href="Union_Jack" title="Union Jack">Union Jack</a>. Bei einer Umfrage der <a href="British_Broadcasting_Corporation" title="British Broadcasting Corporation">BBC</a> im Jahr 2004 nach wichtigen Symbolen der nationalen Identität nannten 73 Prozent der Befragten Roastbeef noch vor <a href="Yorkshire-Pudding" class="mw-redirect" title="Yorkshire-Pudding">Yorkshire-Pudding</a> und <i>Fish and Chips</i>.<sup id="cite_ref-spiering_22-1" class="reference"><a href="#cite_note-spiering-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Fastfood" class="mw-redirect" title="Fastfood">Fast-Food</a>-Gericht Fish and Chips ist in dieser Form in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden. Der in Öl gebackene panierte Fisch (überwiegend Schellfisch und Kabeljau) war ursprünglich ein traditionelles Gericht jüdischer Einwanderer aus Portugal (<a href="Marranen" title="Marranen">Marranos</a>), die im 16. Jahrhundert nach <a href="England" title="England">England</a> kamen. Gebackene Kartoffeln wurden vor allem in <a href="Irland" title="Irland">Irland</a> und auch in <a href="Lancashire" title="Lancashire">Lancashire</a> gegessen. Den ersten <i>Fish-and-Chips-Shop</i> soll 1860 ein jüdischer Einwanderer namens Joseph Malin im Londoner East End eröffnet haben, 1863 folgte ein Imbissverkäufer in Lancashire. In der Folgezeit wurden <i>Fish and Chips</i> zu einem wesentlichen Bestandteil der Alltagskost der Unterschichten und hatten den Ruf, ein <i>Arme-Leute-Essen</i> zu sein. Spätestens während des Zweiten Weltkrieges wurde dieses Fast Food-Gericht aber auch in der Mittelschicht populär; es gehörte zu den wenigen Speisen, die während des Krieges von der Regierung nicht <a href="Rationierung" title="Rationierung">rationiert</a> wurden.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In <a href="Meyers_Konversations-Lexikon" title="Meyers Konversations-Lexikon">Meyers Konversations-Lexikon</a> heißt es Ende des 19. Jahrhunderts über Englands Küche: „Weizenbrot und geröstetes Fleisch (an dessen Stelle beim Arbeiter häufig Speck tritt) sowie schwere Puddinge sind die Nationalgerichte. Roastbeef und aus Rosinen, Mehl, Nierenfett etc. zubereiteter <a href="Christmas_Pudding" title="Christmas Pudding">Plumpudding</a> fehlen auch dem armen Mann beim Weihnachtsfest nicht, selbst nicht in den Armenhäusern. Schweres Bier (<a href="Ale_(Bier)" title="Ale (Bier)">Ale</a> und <a href="Porter_(Bier)" title="Porter (Bier)">Porter</a>) und Wacholderschnaps (<a href="Gin" title="Gin">Gin</a>) sind die Nationalgetränke.“
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Italien">Italien</h3></div>

<p>Die <a href="Pizza" title="Pizza">Pizza</a> war bis in die 1960er Jahre kein italienisches Nationalgericht, sondern lediglich in <a href="Neapel" title="Neapel">Neapel</a> bekannt, wo 1830 die erste Pizzeria eröffnet wurde, aber auch dort war sie im 20. Jahrhundert nicht mehr besonders verbreitet. Sie war eine einfache Mahlzeit der ländlichen Bevölkerung. Das Gericht wurde jedoch häufig von neapolitanischen Einwanderern in den USA gegessen, so dass es als typisch italienische Spezialität angesehen wurde. Schon 1905 soll in <i><a href="Little_Italy_(New_York_City)" title="Little Italy (New York City)">Little Italy</a></i> in <a href="Manhattan" title="Manhattan">Manhattan</a> die erste Pizzeria in den USA eröffnet worden sein. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Pizza in den USA praktisch nur von Italo-Amerikanern gegessen, doch in den 1950er Jahren wurde Pizza in zahlreichen Städten als <a href="Fast_Food" title="Fast Food">Fast Food</a> von Straßenhändlern und an Imbissbuden verkauft, allerdings in „amerikanisierter“ Form. 1957 kam in den USA die erste Tiefkühlpizza auf den Markt. Auf Grund der wachsenden Popularität der Pizza in den USA und in europäischen Ländern mit italienischen Einwanderern wurde sie in den 1970er Jahren quasi nach Italien re-importiert und landesweit bekannt.<sup id="cite_ref-barlösius2_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-barlösius2-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch <a href="Pasta" title="Pasta">Pasta</a> spielt in Italien erst seit dem 18. Jahrhundert eine wesentliche Rolle als <a href="Grundnahrungsmittel" title="Grundnahrungsmittel">Grundnahrungsmittel</a>. Nur in <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a> waren <a href="Nudel_(Lebensmittel)" title="Nudel (Lebensmittel)">Nudeln</a> bereits im Mittelalter Bestandteil der Alltagskost, weshalb Sizilianer innerhalb Italiens den Beinamen <i>mangiamaccheroni</i>, „Makkaronifresser“, erhielten. Im 17. Jahrhundert wurden Nudeln dann auch in Neapel eingeführt, als dort ein starkes Bevölkerungswachstum einsetzte und die Versorgung mit Fleisch und Gemüse, den bisherigen Hauptspeisen, nicht mehr ausreichte. Von Neapel aus kam es dann zur weiteren Verbreitung von <a href="Makkaroni" title="Makkaroni">Makkaroni</a> und <a href="Spaghetti" title="Spaghetti">Spaghetti</a> in den anderen Regionen Italiens. Sie wurden zunächst pur oder nur mit geriebenem Käse gegessen.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>

<p>Die <a href="%C3%96sterreichische_K%C3%BCche" title="Österreichische Küche">österreichische Küche</a> ist auf Grund der politischen Geschichte Österreichs und zahlreicher Zuwanderer traditionell eine „Vielvölkerküche“ mit vielen Gerichten aus anderen Länderküchen. Etliche österreichische Nationalspeisen stammen ursprünglich gar nicht aus Österreich. Der <a href="Apfelstrudel" title="Apfelstrudel">Apfelstrudel</a> wurde zum Beispiel wie andere <a href="Strudel_(Gericht)" title="Strudel (Gericht)">Strudel</a> von den <a href="Janitscharen" title="Janitscharen">Janitscharen</a> aus dem <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">osmanischen Reich</a> eingeführt. Die <a href="Salzburger_Nockerln" title="Salzburger Nockerln">Salzburger Nockerln</a> sind angeblich eine Nachahmung französischer <a href="Souffl%C3%A9" title="Soufflé">Soufflés</a>, <a href="Palatschinken" title="Palatschinken">Palatschinken</a> sind tschechischen Ursprungs.<sup id="cite_ref-panier_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-panier-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aussagen über die internationalen Wurzeln der österreichischen und der <a href="Wiener_K%C3%BCche" title="Wiener Küche">Wiener Küche</a> sind ihrerseits aber auch ein beliebter <a href="Topos_(Geisteswissenschaft)" title="Topos (Geisteswissenschaft)">Topos</a> der einheimischen Kulturgeschichtsschreibung, der eine Funktion erfüllt. Die Historikerin <a href="Susanne_Breuss" title="Susanne Breuss">Susanne Breuss</a> interpretiert die Übernahme und Veränderung ursprünglich ausländischer Gerichte in die eigene Küche auch als Ausdruck eines kulturellen <a href="Hegemonie" title="Hegemonie">Hegemoniestrebens</a>, mit der die Vormachtstellung Österreichs in der <a href="Habsburgermonarchie" title="Habsburgermonarchie">Donaumonarchie</a> betont werden solle. Als typisch für die eigene österreichische Küche wird in diesem Zusammenhang häufig die Fähigkeit hervorgehoben, die besten Gerichte verschiedener Küchen auszuwählen, zu verfeinern und in die eigene Küchentradition zu integrieren. „Die Betonung der multikulturellen Wurzeln in den <a href="Diskurs" title="Diskurs">Diskursen</a> über die österreichische und im Speziellen der Wiener Esskultur macht deutlich, dass die Herausbildung nationaler kultureller Identität als <a href="Hybrid" title="Hybrid">Hybridbildung</a> aufzufassen ist, in der heterogene kulturelle, sprachliche, soziale und regionale Elemente zu einer widersprüchlichen Einheit gewaltsam zusammengefügt werden.“<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das berühmte <a href="Wiener_Schnitzel" title="Wiener Schnitzel">Wiener Schnitzel</a> hat regelrecht die Funktion eines nationalen <a href="Symbol" title="Symbol">Symbols</a> und wird auf <a href="Ansichtskarte" title="Ansichtskarte">Ansichtskarten</a> in der Form des geografischen Umrisses von Österreich abgebildet oder in der Form des Wiener <a href="Stephansdom" title="Stephansdom">Stephansdoms</a>. Dass es eine Kopie des italienischen <a href="Costoletta_alla_milanese" class="mw-redirect" title="Costoletta alla milanese">Costoletta alla milanese</a> ist und von <a href="Josef_Wenzel_Radetzky_von_Radetz" title="Josef Wenzel Radetzky von Radetz">Radetzky</a> aus dem damals österreichischen <a href="Mailand" title="Mailand">Mailand</a> eingeführt worden ist, haben Kulturhistoriker als Legende widerlegt.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dennoch hält sich diese Geschichte hartnäckig in Publikationen, außerdem wird häufig auf den angeblichen Ursprung des <a href="Panieren" title="Panieren">Panierens</a> in <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Byzanz</a> hingewiesen.<sup id="cite_ref-panier_6-2" class="reference"><a href="#cite_note-panier-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Es weist also vieles darauf hin, dass das Wiener Schnitzel nicht aus Mailand importiert wurde – für die im Selbst- wie im Fremdbild verankerte Vorstellung von der durch multikulturelle Einflüsse geprägten Wiener bzw. österreichischen Esskultur ist jedoch das jahrzehntelange Festhalten und Weiterspinnen der Mailand-Legende bezeichnend.“<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der ebenfalls sehr bekannte <a href="Tafelspitz_(Gericht)" title="Tafelspitz (Gericht)">Tafelspitz</a> geht angeblich auf die Vorliebe des österreichischen Kaisers <a href="Franz_Joseph_I." title="Franz Joseph I.">Franz Joseph&nbsp;I.</a> für gekochtes <a href="Rindfleisch" title="Rindfleisch">Rindfleisch</a> mit <a href="Beilage_(Speise)" title="Beilage (Speise)">Beilagen</a> zurück, das bei Hof regelmäßig serviert wurde. Das Bürgertum übernahm die so „geadelte“ Speise als Sonntagsmahlzeit. Der <a href="Kaiserschmarrn" title="Kaiserschmarrn">Kaiserschmarrn</a> war ursprünglich eine einfache Mahlzeit der <a href="Senn" title="Senn">Senner</a> auf den <a href="Alm_(Bergweide)" title="Alm (Bergweide)">Almen</a>, die über offenem Feuer gebacken wurde und erst in der jüngsten Vergangenheit zur edlen <a href="S%C3%BC%C3%9Fspeise" title="Süßspeise">Süßspeise</a> verfeinert wurde.<sup id="cite_ref-panier_6-3" class="reference"><a href="#cite_note-panier-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine andere berühmte Süßspeise ist die so genannten <a href="Sachertorte" title="Sachertorte">Sachertorte</a>, die <a href="Franz_Sacher" title="Franz Sacher">Franz Sacher</a> im Auftrag <a href="F%C3%BCrst_Metternich" class="mw-redirect" title="Fürst Metternich">Fürst Metternichs</a> 1832 erfand.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>


<p>Das bekannteste Schweizer Nationalgericht ist das <a href="K%C3%A4sefondue" title="Käsefondue">Käsefondue</a>. Es gilt als wahrscheinlich, dass es ursprünglich von Sennern über offenem Feuer zubereitet wurde und daher ein Gericht der Alpenregion ist. Die „Erfindung“ wird von mehreren Schweizer Kantonen für sich reklamiert, außerdem von der Region <a href="Savoyen" title="Savoyen">Savoyen</a>. Die Bezeichnung ist jedenfalls französisch, abgeleitet von <i>fondu</i> (geschmolzen). Das erste überlieferte Fondue-Rezept wurde von dem bekannten französischen Gastronomiekritiker <a href="Jean_Anthelme_Brillat-Savarin" title="Jean Anthelme Brillat-Savarin">Jean Anthelme Brillat-Savarin</a> im Jahr 1794 veröffentlicht. Die Zutaten waren <a href="Greyerzer" title="Greyerzer">Gruyère</a>, Eier und Butter. Wein als Fondue-Zutat wird in Kochbüchern erst nach 1900 erwähnt. Als Nationalgericht wird es jedoch erst seit den 1950er Jahren angesehen, nachdem es als reguläre Verpflegung in die Kantinen des Militärs aufgenommen worden war und mit einem Slogan der <a href="Schweizerische_K%C3%A4seunion" title="Schweizerische Käseunion">Schweizerischen Käseunion</a> beworben wurde: „Fondue isch guet und git e gueti Luune“ – in den Achtzigern wurde dann dessen <a href="Akronym" title="Akronym">Akronym</a> <a href="FIGUGEGL" title="FIGUGEGL">FIGUGEGL</a> eingesetzt. Die Soldaten verbreiteten das Gericht nach dem Ende ihres Militärdienstes in den Familien. 1955 kam in der Schweiz das erste Fertigfondue auf den Markt.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eva Barlösius: „Es (das Fondue, erg.) wurde zur Zeit der <a href="Weltwirtschaftskrise" title="Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a> erfunden, um die heimischen Käsehersteller gegenüber den bereits industrialisierten Käseproduzenten, beispielsweise aus Holland, wirtschaftlich zu stärken. Dies erklärt auch, weshalb die Rezeptur Käsesorten aus verschiedenen Schweizer Regionen verlangt.“<sup id="cite_ref-barlösius_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-barlösius-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Name des Nationalgerichtes <a href="Raclette" title="Raclette">Raclette</a> stammt vom hölzernen <a href="Rakel" title="Rakel">Rakel</a>, mit dem der abschmelzende Käse vom halben Käselaib auf den Teller gestrichen wird. Der Käse lag traditionell einfach auf dem eisernen Herd, heute dicht vor einer elektrischen Heizschlange eines entsprechenden Haushaltsgerätes.
</p><p>Verbreitet sind auch die <a href="R%C3%B6sti" title="Rösti">Rösti</a>. Gekochte und geschälte Kartoffeln, manchmal auch rohe, werden übers Raffeleisen gerieben und die Späne zusammen mit Zwiebelringen in Schweineschmalz oder Butter gebraten. Rösti gibt es in vielen Variationen, zum Beispiel zusätzlich mit Speck, Käse, Spiegelei usw.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ungarn">Ungarn</h3></div>

<p>Ein Gericht, das seit der Mitte des 17. Jahrhunderts von den Ungarn selbst als typisch ungarisch angesehen wurde, war ein Eintopf mit Sauerkraut und Fleisch, der von allen Schichten gegessen wurde. <i>Gulyás</i> (eingedeutscht Gulasch) war zunächst nur eine einfache Mahlzeit der <a href="Magyaren" title="Magyaren">magyarischen</a> Viehhirten, die in Kesseln über offenem Feuer zubereitet wurde. Dabei handelte es sich um einen Eintopf, der Ähnlichkeit mit der bei uns bekannten <a href="Gulasch" title="Gulasch">Gulaschsuppe</a> hat. Das Wort <i>gulyás</i> bedeutet wörtlich „Viehhirte“, das Gericht hieß eigentlich „gulyás hús“ (Hirtenfleisch). Gewürzt wurde es ursprünglich nur mit Salz und Pfeffer, denn Paprika wurde erst seit dem 17. Jahrhundert in Ungarn angebaut. Es galt zu dieser Zeit als billiger Pfefferersatz für das einfache Volk.
</p><p>Als der ungarische Adel sich Ende des 18. Jahrhunderts gegen den österreichischen Kaiser und ungarischen König <a href="Joseph_II." title="Joseph II.">Joseph II.</a> auflehnte, der ein Großreich aus Österreich, <a href="B%C3%B6hmen" title="Böhmen">Böhmen</a> und Ungarn schaffen wollte, erfand er Symbole nationaler Kultur, um sich von Österreich und Böhmen abzugrenzen. Dazu gehörte neben einer ungarischen <a href="Tracht_(Kleidung)" title="Tracht (Kleidung)">Tracht</a> die Deklaration von <i>gulyás</i> zum Nationalgericht, obwohl der ungarische Adel es noch nie gegessen hatte, denn dieses Gericht war in Österreich unbekannt, Paprika wurde in der <a href="%C3%96sterreichische_K%C3%BCche" title="Österreichische Küche">österreichischen Küche</a> nicht verwendet. Im 19. Jahrhundert übernahmen die Österreicher jedoch unerwartet zunächst Rezepte für den Eintopf und dann auch ein ungarisches Fleischgericht mit Paprika, das in Ungarn selbst <i>pörkölt</i> heißt. In Österreich benannte man es jedoch nach dem Eintopf, eingedeutscht Gulasch, und machte das Gericht unter diesem Namen als typisch ungarisch populär.
</p><p>Im späteren Reich <a href="%C3%96sterreich-Ungarn" title="Österreich-Ungarn">Österreich-Ungarn</a> spielte die nationale Komponente dann keine Rolle mehr, zu diesem Zeitpunkt war <i>gulyás</i> eine Alltagsspeise der Mittelschicht geworden. Als Nationalgericht wurde <i>gulyás</i> in Ungarn erst wieder im 20. Jahrhundert auf Initiative der Tourismusindustrie bezeichnet, wobei Touristen darunter aber <i><a href="P%C3%B6rk%C3%B6lt" title="Pörkölt">pörkölt</a></i> verstehen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dänemark"><span id="D.C3.A4nemark"></span>Dänemark</h3></div>

<p>Gebratener Speck mit Salzkartoffeln und Petersiliensoße <i>(stegt flæsk med kartofler og persillesovs)</i> wurde 2014 zum dänischen Nationalgericht gewählt.
An zweiter Stelle als Nationalgericht stand <a href="Sm%C3%B8rrebr%C3%B8d" title="Smørrebrød">Smørrebrød</a> (üppig belegte Butterbrote) und an dritter Stelle Hackfleischklöße mit Salzkartoffeln und brauner Soße <i>(hakkebøf med kartofler og sovs)</i>.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Slowakei">Slowakei</h3></div>

<p><a href="Bryndzov%C3%A9_halu%C5%A1ky" title="Bryndzové halušky">Brimsennocken</a> (<i>Bryndzové halušky</i>) sind das <a href="Slowakei" title="Slowakei">slowakische</a> Nationalgericht. Es wird aus Kartoffeln, Mehl, Salz, Brimsen (<i>bryndza</i>, ein <a href="Schafsk%C3%A4se" title="Schafskäse">Schafkäse</a>) und Speck zubereitet. Brimsennocken werden oft mit einem Glas Sauermilch, Milch oder <i><a href="%C5%BDin%C4%8Dica" title="Žinčica">Žinčica</a></i> (ein aus Schafskäsezubereitung stammendes <a href="Molke" title="Molke">Molke</a>-Getränk) serviert.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Kartoffel ist ein wichtiger Bestandteil der <i>Halušky</i> (Haluschky), hat sich aber in der Slowakei erst im 19. Jahrhundert durchgesetzt. In diesem Jahrhundert ging auch die Schafzucht in der Slowakei zurück. Brei, vor allem aus Gerste, Buchweizen und Hirse, war ein alltägliches Nahrungsmittel. Hülsenfrüchte, geräuchertes Fleisch und Kohlgemüse waren ebenfalls beliebt. Was die Brimsennocken zum Nationalgericht der Slowaken macht, ist seine Einzigartigkeit in der Weltgastronomie.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historische_Zuordnungen">Historische Zuordnungen</h2></div>
<p>Meyers Konversationslexikon bezeichnet Ende des 19. Jahrhunderts eine Reihe von Gerichten explizit als Nationalgerichte, die heute im Allgemeinen nicht mehr als solche angesehen werden.
</p>
<ul><li>England: <a href="Pudding" title="Pudding">Pudding</a>, Roastbeef, Porridge</li>
<li>Frankreich: Petit salé (gesalzenes Schweinefleisch)</li>
<li>Irland: <a href="Irish_Stew" title="Irish Stew">Irish Stew</a></li>
<li>Italien: <a href="Polenta" title="Polenta">Polenta</a></li>
<li>Niederlande: Water-Zode (eine Fischsuppe)</li>
<li>Pakistan: <a href="Nihari" title="Nihari">Nihari</a></li>
<li>Russland: <a href="Pirogge" title="Pirogge">Piroggen</a>, <a href="Kutja" title="Kutja">Kutja</a></li>
<li>Spanien: <a href="Kichererbse" title="Kichererbse">Kichererbsen</a> (<i>garbanzos</i>), Puchero (ein Eintopf), <a href="Olla_podrida" title="Olla podrida">Olla podrida</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nationalgerichtrezepte.de">Nationalgerichtrezepte.de</a> – Umfangreiche Sammlung an Nationalgerichten, Infos zur Geschichte und deren Rezepte</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-spiekermann-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-spiekermann_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-spiekermann_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Uwe Spiekermann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://uwe-spiekermann.com/wp-content/uploads/2021/12/spiekermann_2000_europas-kuechen.pdf"><i>Europas Küchen. Eine Annäherung.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Europas+K%C3%BCchen.+Eine+Ann%C3%A4herung&amp;rft.description=Europas+K%C3%BCchen.+Eine+Ann%C3%A4herung&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fuwe-spiekermann.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F12%2Fspiekermann_2000_europas-kuechen.pdf&amp;rft.creator=Uwe+Spiekermann">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-barlösius-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-barlösius_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-barlösius_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-barlösius_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-barlösius_2-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziologie des Essens.</i> Weinheim 1999, S. 148.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121023161950/http://www.newstatesman.com/node/152397"><i>We didn't invent fish and chips.</i></a> 23.&nbsp;Oktober 2012, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.newstatesman.com%2Fnode%2F152397">Original</a></span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=We+didn%27t+invent+fish+and+chips&amp;rft.description=We+didn%27t+invent+fish+and+chips&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20121023161950%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.newstatesman.com%2Fnode%2F152397&amp;rft.date=2012-10-23&amp;rft.source=http://www.newstatesman.com/node/152397">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-barlösius2-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-barlösius2_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-barlösius2_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziologie des Essens.</i> Weinheim 1999, S. 161.</span>
</li>
<li id="cite_note-wagner-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-wagner_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070928022917/http://www.modernpolitics.at/de/zeit_schritt/8/kochtopf.htm">Christoph Wagner: Kochtopf Europa? in: Zeitschritt. Magazin for modern politics, Heft 8</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-panier-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-panier_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-panier_6-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-panier_6-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-panier_6-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20051105224746/http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&amp;Alias=wzo&amp;lexikon=Essen&amp;letter=E&amp;cob=5738">Franz Serverin Berger: Panier statt Blattgold. Die Geschichte des Wiener Schnitzels und anderer Nationalgerichte</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. November 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziologie des Essens.</i> Weinheim 1999, S. 160 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziologie des Essens.</i> Weinheim 1999, S. 149.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziale und historische Aspekte der deutschen Küche,</i> in: Stephen Mennell: <i>Die Kultivierung des Appetits.</i> Frankfurt/M. 1988, S. 425.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Eva Barlösius: <i>Soziale und historische Aspekte der deutschen Küche.</i> S. 432.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Horbelt, Sonja Spindle: <i>Die deutsche Küche im 20. Jahrhundert.</i> Frankfurt/M. 2000, S. 124 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrika Zischka, Hanns Ottomeyer (Hrsg.): <i>Die anständige Lust. Von Esskultur und Tafelsitten, „Eintopf – das verordnete Nationalgericht“.</i> München 1994, S. 511.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071203013259/http://www.schekker.de/33/topthema/4516.html">vgl. „Wie junge Menschen aus Großbritannien Deutschland sehen“, in: Schekker. Jugendmagazin der Bundesregierung (2006)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 3. Dezember 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927081247/http://www.sh-nordsee.de/service/markttipps/markttipps194.html">Inspirationsquelle der deutschen Lyrik: Sauerkraut</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Mattheier: <i>Deutsche Eßkultur am Versailler Hof Ludwigs XIV. Über die kulinarischen Vorlieben und Abneigungen der Elisabeth Charlotte von Orléans,</i> in: Hans-Jürgen Teuteberg (Hrsg.): <i>Essen und kulturelle Identität.</i> Berlin 1997, S. 151.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.goethe.de/ins/gb/en/index.html"><i>Goethe-Institut UK: Language. Culture. Germany.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Goethe-Institut+UK%3A+Language.+Culture.+Germany.&amp;rft.description=Goethe-Institut+UK%3A+Language.+Culture.+Germany.&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.goethe.de%2Fins%2Fgb%2Fen%2Findex.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071203014811/http://www.effner.de/USA-Austausch/deutsche_in_philadelphia.htm">Deutsche in Philadelphia</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 3. Dezember 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/reise/brauchtum-in-new-york-die-wacht-am-hudson-1.247457"><i>Die Wacht am Hudson.</i></a> 17.&nbsp;Mai 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Die+Wacht+am+Hudson&amp;rft.description=Die+Wacht+am+Hudson&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Freise%2Fbrauchtum-in-new-york-die-wacht-am-hudson-1.247457&amp;rft.date=2010-05-17&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080529160628/http://www.wisconsinhistory.org/highlights/archives/2005/08/fire_up_the_gri.asp">Fire up the Grill! It's Bratwurst Time!</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. Mai 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel <i>Bratwurst</i> der englischen Wikipedia</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Ärzte Zeitung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20190925135702/https://www.aerztezeitung.de/panorama/gesellschaft/article/329233/doener-typisch-deutsche-imbiss.html"><i>Döner ist der typisch deutsche Imbiß.</i></a> Archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.aerztezeitung.de%2Fpanorama%2Fgesellschaft%2Farticle%2F329233%2Fdoener-typisch-deutsche-imbiss.html">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">25.&nbsp;September 2019</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=D%C3%B6ner+ist+der+typisch+deutsche+Imbi%C3%9F&amp;rft.description=D%C3%B6ner+ist+der+typisch+deutsche+Imbi%C3%9F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20190925135702%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.aerztezeitung.de%2Fpanorama%2Fgesellschaft%2Farticle%2F329233%2Fdoener-typisch-deutsche-imbiss.html&amp;rft.creator=%C3%84rzte+Zeitung&amp;rft.source=https://www.aerztezeitung.de/panorama/gesellschaft/article/329233/doener-typisch-deutsche-imbiss.html&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-spiering-22"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-spiering_22-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-spiering_22-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Menno Spiering, Food, Phagophobia and English National Identity, in: Thomas M. Wilson, Food, Drink and Identity in Europe, 2006, S. 31 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070929194652/http://www.the-british-shop.de/magazin8.pdf">Zur Geschichte von Fish and Chips</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Jay Rayner: <cite style="font-style:italic">Enduring love</cite>. In: <cite style="font-style:italic">The Guardian</cite>. 19.&nbsp;Januar 2003, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220261-3077%22&amp;key=cql">0261-3077</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2003/jan/19/foodanddrink.restaurants">theguardian.com</a> [abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Nationalgericht&amp;rft.atitle=Enduring+love&amp;rft.au=Jay+Rayner&amp;rft.date=2003-01-19&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0261-3077&amp;rft.jtitle=The+Guardian" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070818125705/http://www.pizzatest.de/pizzwissen/geschichtep.html">Geschichte der Pizza</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. August 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Massimo_Montanari" title="Massimo Montanari">Massimo Montanari</a>: <i>Der Hunger und der Überfluss. Kulturgeschichte der Ernährung in Europa.</i> München 1999, S. 171 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Susanne Breuss: <i>Einverleibte Heimat. Österreichs kulinarische Gedächtnisorte,</i> in: <a href="Emil_Brix" title="Emil Brix">Emil Brix</a> u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Memoria Austriae.</i> 2005, S. 308.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinz-Dieter_Pohl" title="Heinz-Dieter Pohl">Heinz-Dieter Pohl</a>: <i>Die österreichische Küchensprache.</i> Wien 2007, Artikel <i>Wiener Schnitzel</i></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Susanne Breuss: <i>Einverleibte Heimat. Österreichs kulinarische Gedächtnisorte,</i> in: Emil Brix u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Memoria Austriae.</i> 2005, S. 313.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070929033925/http://www.minubasel.ch/index.php?MenuID=96&amp;UserID=1&amp;ContentID=229&amp;way2go=33b6e9b28ca7d9f372b16f1682600316"><i>minu.</i></a> 29.&nbsp;September 2007, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.minubasel.ch%2Findex.php%3FMenuID%3D96%26UserID%3D1%26ContentID%3D229%26way2go%3D33b6e9b28ca7d9f372b16f1682600316">Original</a></span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=minu&amp;rft.description=minu&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20070929033925%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.minubasel.ch%2Findex.php%3FMenuID%3D96%26UserID%3D1%26ContentID%3D229%26way2go%3D33b6e9b28ca7d9f372b16f1682600316&amp;rft.date=2007-09-29&amp;rft.source=http://www.minubasel.ch/index.php?MenuID=96&amp;UserID=1&amp;ContentID=229&amp;way2go=33b6e9b28ca7d9f372b16f1682600316">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Alain Wey: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071021210348/http://www.revue.ch/de/archives/2005/revue/sr_d_2005_06_fondue.pdf">Auf den Spuren des Fondues</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Eszter Kisbán, Dishes as Samples and Symbols: National and Ethnic Markers in Hungary, in: Hans-Jürgen Teuteberg u.&nbsp;a. (Hrsg.): Essen und kulturelle Identität, Berlin 1997, S. 204 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070317084017/http://www.wien-vienna.at/essen.php?ID=1525"><i>Küchenkunst - Tafelkultur - Culinaria von der Antike bis zur Gegenwart - Hannes Etzlstorfer.</i></a> 17.&nbsp;März 2007, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.wien-vienna.at%2Fessen.php%3FID%3D1525">Original</a></span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=K%C3%BCchenkunst+-+Tafelkultur+-+Culinaria+von+der+Antike+bis+zur+Gegenwart+-+Hannes+Etzlstorfer&amp;rft.description=K%C3%BCchenkunst+-+Tafelkultur+-+Culinaria+von+der+Antike+bis+zur+Gegenwart+-+Hannes+Etzlstorfer&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20070317084017%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.wien-vienna.at%2Fessen.php%3FID%3D1525&amp;rft.date=2007-03-17&amp;rft.source=http://www.wien-vienna.at/essen.php?ID=1525">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://livsstil.tv2.dk/mad/2014-11-20-danmarks-nationalret-kaaret-og-vinderen-er"><i>Danmarks nationalret kåret: Og vinderen er… - TV 2.</i></a> 20.&nbsp;November 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span> (dänisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Danmarks+nationalret+k%C3%A5ret%3A+Og+vinderen+er%E2%80%A6+-+TV+2&amp;rft.description=Danmarks+nationalret+k%C3%A5ret%3A+Og+vinderen+er%E2%80%A6+-+TV+2&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Flivsstil.tv2.dk%2Fmad%2F2014-11-20-danmarks-nationalret-kaaret-og-vinderen-er&amp;rft.date=2014-11-20&amp;rft.language=da">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160502115941/http://danskernesmad.dk/nationalret/"><i>Danmarks nationalret - Danskernes Mad.</i></a> 2.&nbsp;Mai 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Danmarks+nationalret+-+Danskernes+Mad&amp;rft.description=Danmarks+nationalret+-+Danskernes+Mad&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20160502115941%2Fhttp%3A%2F%2Fdanskernesmad.dk%2Fnationalret%2F&amp;rft.date=2016-05-02">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Rastislava Stolicná-Mikolajová: <cite class="lang" lang="sk" dir="auto" style="font-style:italic">Jedlo ako kl<span dir="auto" style="font-style:normal">̕</span>úč ku kultúre: geneticko-historické a sémantické aspekty nášho stravovania</cite>. Matica slovenská, 2004, ISBN 978-80-7090-765-8 (slowakisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.sk/books?id=9bzfAAAAMAAJ&amp;q=inauthor:">"Rastislava+Stoličná-Mikolajová"&amp;dq=inauthor:"Rastislava+Stoličná-Mikolajová"&amp;hl=sk&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjS6uyn_JvYAhVQZlAKHcigBBoQ6AEILTAC google.sk</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Nationalgericht&amp;rft.au=Rastislava+Stolicn%C3%A1-Mikolajov%C3%A1&amp;rft.btitle=Jedlo+ako+kl%CC%95%C3%BA%C4%8D+ku+kult%C3%BAre%3A+geneticko-historick%C3%A9+a+s%C3%A9mantick%C3%A9+aspekty+n%C3%A1%C5%A1ho+stravovania&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9788070907658&amp;rft.pub=Matica+slovensk%C3%A1" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://slovakia.travel/de/brimsennocken"><i>Brimsennocken.</i></a> In: <i>SLOVAKIA TRAVEL.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 13.&nbsp;Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Brimsennocken&amp;rft.description=Brimsennocken&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fslovakia.travel%2Fde%2Fbrimsennocken&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dobre-recepty.sk/detail/40119-bryndzove-halusky/"><i>Bryndzové halušky.</i></a> In: <i>Dobré recepty.</i> 3.&nbsp;April 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13.&nbsp;Januar 2024</span> (slowakisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANationalgericht&amp;rft.title=Bryndzov%C3%A9+halu%C5%A1ky&amp;rft.description=Bryndzov%C3%A9+halu%C5%A1ky&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dobre-recepty.sk%2Fdetail%2F40119-bryndzove-halusky%2F&amp;rft.date=2013-04-03&amp;rft.language=sk">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-10-03" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Nationalgericht&amp;oldid=260263975">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>